Standards und Standardisierung für Industrie 4.0

 

6. Nov. 2017, 17:00 - 18:30 | IHK Südlicher Oberrhein, Lahr

Prof. Axel Sikora, Bereichsleiter Software Solutions bei Hahn-Schickard, analysiert im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Industrie 4.0 - Mittel, Wege und Nutzen für die regionale Wirtschaft" die Risiken der Computerisierung und Vernetzung von Maschinen. Durch die Standardisierung entstehen neue Angriffspunkte, da das Wissen über die Steuerbarkeit einer Anlage oder eines Geräts verbreitet verfügbar ist. Da immer mehr Systeme auch funktionskritische Aufgaben autonom übernehmen, ist eine durchgängige IT-Security von zentraler Bedeutung.

Ein Kernelement von Industrie 4.0-Anwendungen ist der Daten- und Informationsaustausch zwischen den unterschiedlichen Teilsystemen. Diese müssen natürlich die gleiche Sprache sprechen, um sich zu verstehen. Damit stehen standardisierte Protokolle im Zentrum der Entwicklung. Durch die Verbreitung standardisierter Protokolle werden jedoch auch wichtige Maschinenparameter offengelegt, durch welche das Systemverhalten gezielt manipuliert werden kann. An dieser Stelle gewinnen Themen wie Zuverlässigkeit und Sicherheit an Relevanz.

Referent:
Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Ing. Dipl. Wirt.-Ing. Axel Sikora ist Professor an der Hochschule Offenburg und leitet dort das Institut für verlässliche Embedded Systems und Kommunikationselektronik (ivESK), einem der "100 Orte Industrie 4.0 in Baden-Württemberg". Seit Beginn des Jahres 2016 ist er zusätzlich stellvertretender Institutsleiter beim Hahn-Schickard-Institut für Informations- und Mikrotechnologie in Villingen-Schwennigen, wo er den Bereich Software Solutions aufbaut. Themenschwerpunkte sind sichere und zuverlässige Kommunikations- und Systemlösungen für das Internet der Dinge, mit Anwendungen in der industriellen Automation, der Heim- und Gebäudeautomatisierung, sowie der Verkehrstechnik und Logistik.

Für weitere Informationen und Anmeldung zu dieser Veranstaltung folgen Sie bitte dem Link zur IHK Südlicher Oberrhein (externer Link).